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Unter “Gesellschafts-Pessimismus” versteht man die Einstellung, dass man denkt, dass die Meisten eine negative Einstellung gegenüber einem haben, was auch nicht ganz verwunderlich ist, wenn man beobachtet hat, was in den letzten Jahren und besonders in den letzen Monaten los war. Dieses Einstellung beinhaltet aber nicht, dass der/die Muslim/a dann auch eine negative Einstellungen allen anderen Menschen gegenüber entwickelt, sondern ganz einfach nur, dass er oder sie nicht erwartet und überrascht ist, dass Nichtmuslime auf einmal mit einem umgehen und mit einem sprechen wie sie es mit jedem anderen Menschen auch tun würden.
Auch ich bin seit meinem Zivildienstantritt in einem Krankenhaus immer wieder überrascht, dass die Patienten keine Angst vor mir haben und teils sogar auch auf ein kleines Späßchen eingestellt sind. Denn schließlich habe ich dunkle Haare und einen Bart und lächle auch eher selten aufgrund der Müdigkeit am frühen Morgen. Vielleicht weckt meine weiße Dienstkleidung Vertrauen, als Zeichen der Zugehörigkeit zum Krankenhaus. Oder diese Menschen sind ganz einfach unbeeinflusst von der Hetze, die von den tendenziösen Medien ausgeht.
Auch die nichtmuslimischen Zivi-Kollegen machen keine Abfälligen Bemerkungen über meine Religion, wie ich es z.B. in der Internetwelt gewohnt bin. Nein sie sind sogar teils aufgeschlossen.
Jedoch gibts nicht selten seltsame Bemerkungen von anderen Mitarbeitern im Krankenhaus, wie z.B. der Dame an der Pforte, die mich manchmal mit “du Bart” bezeichnet (scheint sich von Bärten angegriffen zu fühlen), oder dem Herrn von der Technik, der belustig am Telefon seinem Kollegen mitteilt: “Hier ist entweder ein Terrorist, der das Krankenhaus in die Luft jagen will oder ein Zivi der einen Schlüssel braucht”. Dieser lustiger Scherz müsste ja auch wortgenau wiederholt werden, weil es nicht ganz deutlich am anderen Ende ankam: “Ich sagte……”
Zu soetwas kann man nur ermüdet schweigen und die Augen rollen. Ich nehme das locker, denn es ist Gewohnheitssache. Ich frag mich nur, was für einen verkalkten Geschmack von Humor die Leute haben. Naja, über Humor könne man nicht streiten, habe ich mal gehört.
Vielleicht sollte ich einfach mal meine mir zugeschriebene Rolle akzeptieren und mit ähnlich dämlichen Scherzen kontern? Das Nächste mal, wenn mich ein Arzt beim vorbei gehen fragt, ob das Paket in meiner Hand eine Briefbombe sei, sollte ich einfach mal mit “Ja. Das hier ist für Sie” antworten ;)
Letzte Woche Sonntag war leider unsere letzte ProDialog-Seminareinheit. Auch ich habe neben Taner und Fatma an den ProDialog Seminarkursen teilgenommen und werde sie auch sehr vermissen.
Ich wollte hiermit zu diesem Artikel auf “Habse(e)ligkeit” noch einige wenige Fotos ergänzen.
An diesem vorletzten Tag hatten wir eine Kirche und eine Synagoge besucht und zwischendurch auch die Moschee für das Mittagsgebet :)
(Zugegeben, die Fotos sind jetzt nicht alle perspektivisch gelungen, aber sehr viel Zeit zum Fotografieren hatte ich nicht :P )
Über Ghanas Fußball-Nationalmannschaft wurde zuletzt ausführlich berichtet. Dass zeitgleich durch schwere Überschwemmungen in Ghana viele Menschen starben und tausende obdachlos wurden, ist nur wenig bekannt. So wie auch eine längst vergessene Krankheit, die in dem westafrikanischen Land aber zum Alltag gehört.
Lest euch bitte diesen Beitrag durch und helft den Menschen dort mit einer kleinen Spende von sogar weniger als 2 €. Lasst uns unseren Geschwistern in der Menschlichkeit helfen.
Allahs Gesandter (a.s.) sagte:
“Keiner von Euch ist gläubig, solange er nicht für seinen Bruder wünscht, was er für sich selbst wünscht.” (Quelle: Buchari)
“Suche mit dem, was Allah dir gegeben hat, die Heimstatt des Jenseits und vergiss (dabei) nicht deinen Anteil in dieser Welt, und tue Gutes, so wie Allah dir Gutes getan hat, und richte nicht Unheil an auf Erden. Wahrlich, Allah liebt nicht die Unheilstifter.” (28:77)
Dringend gesucht: IT’s und Designer !
Damit unser Blog (muslim-generation.de) etwas aufgefrischt wird brauchen wir dringend IT’s, die uns beim Gestalten des Blogdesigns helfen.
IT’s:
Wichtig sind html, php und javascript-Kenntnisse.
Hilfreich könnten auch MySQL-Datenbank Kenntnisse sein. Diese bräuchten wir vor allem, wenn wir Schwierigkeiten bei der Implementierung des neuen Designs haben sollten und ggf. extra Tools einbauen wollen.
Wünschenswert: Du sollst wissen wie moderne Designs in der Web 2.0 Generation auszusehen haben und wie sie passend für WordPress-Blog umgesetzt werden können.
Designer für Zeitschriften Layout:
Wir brauchen Leute, die sich mit InDesign auskennen und damit gut arbeiten können und einen jugendgerechten Stil drauf haben.
Fragt auch bitte Freunde und Freundesfreunde!
Ich dachte mir, dass dieses Video euch genauso interessieren würde wie mich. Es handelt von Sternen. Von GROSSEN Sternen.
“Und Er hat für euch die Nacht und den Tag dienstbar gemacht und die Sonne und den Mond; und die Sterne sind auf Seinen Befehl hin dienstbar. Wahrlich, darin liegen Zeichen für die Leute, die Verstand haben.“ (16:12)
“und dass Er der Herr des Sirius ist” (53:49)

“Muslim – the next Generation” ist ein Projekt, welches Mitte 2009 in den Köpfen einiger Jugendlicher entstand. Die Idee: Eine Zeitschrift mit Themen, die muslimische Jugendliche bewegen. Von der Idee, über die Organisation und Entwicklung bis hin zur ersten Veröffentlichung war es ein weiter Weg. Anfang 2010 sind wir nun endlich so weit gewesen, das erste Ergebnis zu präsentieren. Doch es ist immer noch ein weiter Weg. Um eine ernstzunehmende muslimische Jugendzeitschrift zu werden, benötigen wir weiterhin viel Feedback von unseren Lesern und aktive Unterstützung in Design-, Journalismus- und weiteren Angelegenheiten.
Zurzeit ist unsere Zeitschrift ein Webzine, aber alle paar Monate soll auch ein Special auf Papier erscheinen. Daran arbeiten wir noch fleißig. Stattdessen wird die erste Ausgabe schon sehr bald zum herunterladen bereitgestellt!
[Update: Zeitschrift sowie online erältlich, als auch als PDF-Datei zum herunterladen!]

© Janine Grimmig / pixelio.de
Zunächst dachte ich es sei nicht nötig mich über den Minarettverbot in der Schweiz zu äußern. Ob eine Moschee eine Minarette hat oder nicht interessiert mich nicht.
1. wird sowieso nicht zum Gebet gerufen werden und
2. werde ich mein Gebet auch ohne Minarett verrichten können
Das waren meine zwei Gründe. Aber irgendwie holt mich dieses Thema ein und es verfolgt mich. XD Ich bekomme schon Kommentare zu meinen Artikeln, die gar keinen Bezug zu diesen haben. Man wird sogar darauf angesprochen, obwohl ich kein Wort dazu geäußert habe. Also wenn das nicht lustig ist. Eine Rechtfertigung für den Minarettverbot hat man wohl sehr nötig. :D Ich werd euch versuchen zu erklären warum. Es bleibt mir also nichts anderes übrig als mich einzumischen. Ich muss ein wenig ironisch sein. Ich hoffe nur, dass dies jetzt nicht zu unseriös rüberkommt :P
Dass Minarette ein Zeichen des Terrors oder ein Symbol des Machtanspruchs seien ist ja schon witzig genug. Noch mehr amüsiert habe ich mich, als ich heraus gefunden habe, dass nur 4 Moscheen der ca. 130 in der Schweiz eine Minarette haben! :)
Dazu schaue man sich dieses (vielleicht ein wenig irreführende) Plakat der FPÖ unten an :P

Angst vor der “Islamisierung” war es glaube ich.
“Die Minarette müssen daher weg!”*
“Das wird uns langsam zu viel!”*
Ja, langsam wird’s wirklich zu viel mit diesen Minaretten. Ich meine das sind ja schon VIER Moscheen mit Minaretten in der Schweiz! VIER ganze Minaretten. Undzwar in der Schweiz! Ich meine, ich kann verstehen warum viele Schweizer Angst bekommen. Die Schweiz ist ja nicht so groß und ein Quartett Minarette nimmt viel Raum ein. Noch eine und man hat schon eine Hand voll. Und das ist ja schon die Hälfte der Hände die man hat!

“Ja, zum Minarettverbot” klingt doch sehr positiv, finde ich. Der völlige Gegensatz dazu heißt nämlich “NEIN, zur Moschee!”. Ein Slogan einer bestimmten Organisation hier in Köln (manche böse Zungen bringen sie sogar mit der NPD in Verbindung). Die denken viel zu negativ. Positives Denken find ich besser! Sag “JA, zum Minarettverbot”! :)
Dennoch ergeben “Ja, zum Minarettverbot” und “NEIN, zur Moschee” zusammen doch irgendwie ein sehr schönes Paar ab. Plus und Minus neutralisieren sich in diesem Fall auch gar nicht ;o)
Der Fortschritt unserer Gesellschaften ist kaum mehr zu übertreffen. Wir sind schon soo weit fortgeschritten, dass wir einer anderen Religionsgemeinschaft bereits vorschreiben können wie ihre Gebetshäuser auszusehen haben. “NICHT SO habt ihr eure Gebetshäuser zu bauen, sondern SO!”* Es erfüllt mich mit Freudentränen zu sehen wie wir in die Zukunft schreiten. Ich habe fliegende Autos erwartet, aber DAS, das haut mich um. Dass ich das noch erleben darf!

© Helga Ewert / pixelio.de
Irgendwann wird auch bestimmt wieder über den Bau von Synagogen abgestimmt werden. Also jemanden, den dieser Gedanke erschreckt, kann ich nicht verstehen. Das Volk will sich doch nur gegen Überfremdung wehren. Die haben doch auch Türme, die Minaretten ähneln und haben sogar eine Kuppel. Das erinnert doch stark an eine Moschee. Seien wir mal ehrlich und da muss ich den Pro-Kölnern recht geben: Das passt nicht ins Stadtbild. Genauso wenig wie die noch unfertige Moschee in Köln-Ehrenfeld mit ihrem modernen Baustil.
Ich frag mich, ob auch irgendwann über den Bau von Kirchen oder über Glockengeläut am Sonntagmorgen abgestimmt wird, wenn die Zahl der atheistischen Menschen weiterhin steigt. Wer weiß, wer weiß. Wäre auf jeden Fall ein gewaltiger Fortschritt.
Mein Favorit:
“Ein klares Zeichen gegen den radikalen Islamismus” (FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache)
Irgendwie ist dieses obige Zitat nicht so ganz einleuchtend, findet ihr nicht auch? Ich meine…der Bezug…hm…der…FEHLT IRGENDWIE! XD
Ich brems’ mal hier. ^^
Eine gewisse Doppelmoral ist bei Diskussionen, um die Muslime leider sehr oft vorhanden. Denn das eigentliche Problem, das viele Leute haben, sind nicht die Minaretten. Die Religion als solches wird hier abgelehnt und nicht die Architektur. Es ist ein weiteres klares Zeichen dafür gegeben worden, dass man Muslime nicht haben will. Dieses möchte man aber nicht direkt aussprechen. (Dies ist nicht nur in der Schweiz so.) Ist es die Angst als etwas abgestempelt zu werden, was man nicht gerne hört? An die lieben Schweizer: Seid bitte mal ehrlich und sagt, was ihr auf dem Herzen habt. Vielleicht akzeptieren eure muslimischen Nachbarn es und wandern anschließend aus? Und wenn nicht, dann entschuldigt mir meinen dummen Rat, aber solche Hintertürtricks sind wirklich arm.
Ein anderes sehr beliebtes Argument gegen Moscheen allgemein ist: “Schließlich dürfen wir in euren Ländern ja auch keine Kirchen bauen!”
Danke für das Argument. In “unseren” Ländern – damit sind meistens Länder mit überwiegend muslimicher Bevölkerung gemeint – gibt es nicht nur viele Kirchen, sie werden sogar vom Staat finanziert. Beispiele kann jeder selber googlen. Wer dennoch vergeblich sucht, kann mich um links fragen. ;)
Das ist aber garnicht das Problem. Wieso maßen es sich einige Leute immer wieder an zu sagen: “Ja, aber guck mal der da!”*
“Der macht das auch!”*. Wirklich, ich kann nur applaudieren. Selbst wenn es so wäre. Wo ist dann noch der Unterschied zwischen euch beiden? Jemand, der sich moralisch überlegen fühlt sollte sich doch bitte nicht auf die selbe Stufe derjenigen herabsetzen, auf die er herabsieht. Nur ein Tipp. Wäre nämlich dumm.
Wir sind im zivilisierten Europa, nicht vergessen, und ich bin ein europäischer Muslim. ;)
Abgesehen davon: Ablehnung der Muslime auf einer Seite und Diskussionen über Integration auf der anderen?
Das sind doch zwei entgegengesetzte Ziele, oder irre ich mich da? Oder denkt man immer noch, dass nur eine Seite etwas für die Integration tun muss. Ne Leuts, so funktioniert das nicht. Das ist immer eine zweisame Sache. Da gehören noch immer zwei dazu. Das hat man bis vor einigen jahren noch nicht verstanden und man will es wohl noch heute nicht verstehen. Erst sich jahrelang nicht für “die anderen” interessieren und dann die Integration als gescheitert erklären. So einfach kann man es sich auch machen. :D
“Von nix kütt nix” sagen wir Kölner.
Ich musste wegen dieser Sache in den letzten Tagen viel schmunzeln :) Sind das nicht zu viele Lächerlichkeiten, die sich die heutigen Gesellschaften erlauben?
Was’n eigentlich los hier? :D
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*Achtung: kein direktes Zitat ;)


















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